Ich bekomme eine olympische Medaille umgehängt. Eine knappe Stunde unter Wasser. Auf dem Berg. Ich liebe Tiere. Unsere Hochzeit. Ich freue mich über das neue Domizil unserer Bienen. Wie wir auf Ibiza geschuftet haben. Meine Welt in Bildern.
Ich bekomme eine olympische Medaille umgehängt. Eine knappe Stunde unter Wasser. Auf dem Berg. Ich liebe Tiere. Unsere Hochzeit. Ich freue mich über das neue Domizil unserer Bienen. Wie wir auf Ibiza geschuftet haben. Meine Welt in Bildern.
Es werden mit Sicherheit meine letzten Olymmpischen Spiele werden. Deshalb habe ich in diesem Jahr meinen Fokus ganz klar auf die Wochen von Vancouver gelegt. Natürlich möchte ich auch bei jedem Weltcup-Rennen Topleistungen abliefern. Aber die World Team Challenge in Schalke, an der ich immer sehr gerne teilgenommen habe, lasse ich zum Beispiel aus, um über die Weihnachtstage nochmals so richtig den Akku aufzuladen.
Ein phantastischer Start gelang mir in der vergangenen Saison. Vor allem an die Tage von Hochfilzen habe ich sehr schöne Erinnerungen.
Ein paar schöne Bilder mit meinen Medaillen und Kugeln sowie der Vitrine aus der Ausstellung im Geigenbaumuseum Mittenwald.
Die Olympischen Winterspiele in Turin... Ich habe dreimal Silber gewonnen und mir damit einen großen Traum erfüllt.
Im Januar 2000 durfte ich in Oberhof meinen ersten Weltcup laufen, ich wurde 6. Schon nach meinem vierten Weltcuprennen durfte ich auf die oberste Stufe des Stockerls. Doch das ist nun schon ganz schön lange her.
Bilder erzählen Geschichten. Hier ein paar schöne Wettkampf- und Jubelbilder meiner Karriere. Beim Betrachten habe ich die Situationen gleich vor Augen. Bilder als Zeitzeugen.
World Team Challenge in der Arena Auf Schalke oder auch hin und wieder ein Sommerbiathlon stellen schöne Abwechslungen dar. Diese Rennen ohne Punkte sollten nicht zu häufig stattfinden, aber hin und wieder sind sie schon sehr nett...
Ibiza, Sardinien, Berchtesgaden, Obertilliach, Oberhof, Belmeken, Austlid, Beitostolen, Ischgl, Ramsau...man kommt viel rum und es ist gut, wenn man nicht immer am selben Ort ist, immer die selbe Runde läuft oder seine Rennradkilometer dort fährt, wo es warm ist.
Ich trainiere sehr gerne in Mittenwald. Zwar haben wir dort kein „richtiges“ Biathlonstadion wie z.B. in Oberhof oder Ruhpolding, doch man kann auf den Bundeswehranlagen gut trainieren und das in dieser schönen Landschaft - ein Traum.
Hier seht ihr einige Bilder mit meiner Mannschaft und anderen Sportfreunden. Wir verbringen viel Zeit miteinander, ob auf Lehrgängen, Wettkämpfen oder Terminen der Bundespolizei. Und dabei stehen wir nicht immer auf Ski. Wir verstehen uns, arrangieren uns, respektieren uns und es entstehen auch Freundschaften. Teils sogar sehr schöne Freundschaften...
Was ist „privat“ bei einem Profisportler? Wo fängt „privat“ an und wo hört „öffentlich“ auf? Ich hoffe, in meiner Karriere immer eine gute Balance gefunden zu haben. Ein paar private Bilder gehören einfach dazu.
Fotoshootings sind eine nette Abwechslung. Ständig wollte ich das aber auch nicht machen. Denn nicht selten muss man sein Lächeln geradezu „einfrieren lassen“, bis Fotograf und Auftraggeber zufrieden sind. Das ist dann manchmal spannend, manchmal aber auch langweilig. Aber letztlich ist es wie im Sport: Hauptsache, die Ergebnisse stimmen.
2007 habe ich zusammen mit Natalie, Günther, seinem Bruder Peter und Reini einen zweiwöchigen Abenteuertrip in Alaska unternommen. Wir sind von Fairbanks zum Paxon Lake gefahren und von dort den Gulkana River mit dem Boot runterdriftet... 4 Tage waren wir von der Zivilisation getrennt, haben in Zelten geschlafen und sind tagsüber immer weitergefloatet. Dann gings im Wohnmobil weiter nach Anchorage, zum Russian River, Port Lake und Talkeetna. Es war ein unvergesslicher Urlaub. Soviel unberührte Natur und so viele, viele wilde Tiere. Wir haben Weißkopfadler, Eulen, Lachse, Biber, Elche, Schwarzbären und sogar Grizzlies gesehen.
Unser Urlaub in Bali im Frühjahr 2009 war auch ein großes Abenteuer. Wir haben die Insel in einigen Ausflügen erkundet. Die Landschaft mit den vielen Tempeln und Reisfeldern ist unglaublich schön, doch am faszinierendsten waren die Rituale der Balinesen. Wir haben einige Bräuche kennenlernen und miterleben dürfen.
Im September 2007 und 2008 habe ich an einem ganz besonderen Abenteuer teilgenommen, dem Halb IronMan Monaco. Das hieß 1,9 km Schwimmen, 90 km Rennrad und dann noch einen Halbmarathon. Beide Male bin ich in 5 h und 29 min. und paar Sekunden ins Ziel gekommen. Es war hart - doch unvergesslich und im Ziel ist man verdammt stolz und glücklich.
Gü´s Opa hatte schon immer Bienenstöcke gehalten und so kam es, dass Günther und ich dieses interessante Hobby „übernommen“ haben. Es macht sehr viel Spaß mit und bei den Bienen zu arbeiten und mein eigener Honig ist bei meinen Reisen immer dabei. Keine Frage, dass er mir natürlich am besten schmeckt.
Wusstet ihr, dass eine einzelne Biene für 1 kg Honig dreimal die Erde umkreisen müsste!
Albert Einstein sagte einmal: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen, keine Bestäubung, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen.“
Das ist keine Panikmache, sondern leider Realität!!!
Mittenwald ist ein Luftkurort und liegt idyllisch auf 923m Höhe zwischen dem Karwendel- und Wettersteingebirge. Ein idealer Ort zum Wandern, Klettern, Baden oder einfach um die Natur zu genießen. Auf den Bildern seht ihr mich beim kraxln auf die Viererspitze, auf dem Mittenwalder Höhenweg, bei der Einweihung des „Martina Glagow Parks“, beim Wandern auf dem Mittenwalder Barfusswanderweg, der Geisterklamm und rund um Mittenwald. Ein Geheimtipp nach getaner (Fuß)-Arbeit: Wir haben sogar den Weltmeister im Vanilleeis in Mittenwald - hmmm!
Im Jahr 2000 habe ich meinen Tauchschein gemacht. Mittlerweile habe ich ein klitzekleines Fleckchen Unterwasserwelt auf den Malediven, in Tunesien, Thailand, Bali und Ägypten erforscht. Vor einem neuen Tauchgang weiß man nie, was einen erwartet. Also Anspannung und Freude pur...begegnet man sogar einer Schildkröte, großen Napoleons oder gar ein paar Haien oder Mantas? Ich hatte das Glück einmal einen ca. 8 m langen Walhai zu sehen - das war der bisher faszinierendste Moment meines (Unterwasser-)Lebens.