Martina Beck

Man wird älter, die Einstellung bleibt

Helfen, da sein, aber auch den Mund aufmachen, Initiative zeigen. Das sind Positionen, die für mich als Sportlerin wie als Mensch gelten. Ich setze mich sowohl für meine Teamkolleginnen ein, zu denen ich ein sehr gutes Verhältnis habe, aber auch für die Erhaltung der Natur und den Schutz der Tiere. Schon lange unterstütze ich die Initiative Oberland. Nun wird eine weitere lohnenswerte Aufgabe hinzukommen: der Kampf um Schutz der Meeresschildkröten. Man wird älter, die Einstellung bleibt die gleiche.

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Initiative Oberland e.V.

Seit einiger Zeit unterstütze ich die Initiative Oberland e.V.

Die "Initiative Oberland" ist als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt und eingetragen. Es werden weder politische noch religiöse Ziele verfolgt, sondern sich ausschließlich humanitären Aktivitäten gewidmet.

Familie Lechl-Rahim aus Mittenwald hat sich nach dem Motto: "Wer fühlt, was er sieht, der hilft, was er kann" entschlossen, diesen Verein ins Leben zu rufen, nachdem sie bei einigen Besuchen in Nepal und Südindien die Armut, Verzweiflung und Not der Exiltibeter in den Flüchtlingscamps hautnah miterleben mussten.

Ziel des Vereins ist es, auf direktem Weg, d.h. ohne Verwaltungsbürokratie und Verwaltungskosten, diesen armen Menschen humanitäre Hilfe zu leisten.

Wo und wie geholfen werden kann, könnt Ihr auf der Homepage der Initiative Oberland nachlesen.

www.initiative-oberland.de

Außerdem hatte ich die Ehre, den Abt des Sakya Klosters, Khenpo Jamyang Tenzin persönlich kennen zu lernen.

Das erste Bild zeigt mich bei dem Treffen mit Khenpo und das zweite Bild ist mein Patenkind Ngawang Dhamchoe.

Genießen und handeln!

Ich hatte euch ja schon erzählt, dass ich durch das Tauchen auch zu einer leidenschaftlichen Kämpferin für den Schutz und Erhalt der Unterwasserwelt und ihrer Bewohner geworden bin. Besonders angetan haben es mir die Schildkröten. Diese majestätischen Reptilien erschienen erstmals vor mehr als 250 Millionen Jahren auf unserem Planeten und es gibt heute noch mehr als 300 verschiedene Arten von ihnen.  Im Meer allerdings leben nur noch sieben Schildkrötenarten. Sie haben Lungen und müssen zum Atmen immer wieder einmal auftauchen. Aber unter Wasser sind sie elegante und schnelle Schwimmer. Sie legen unter Wasser große Strecken zurück, manche von ihnen sollen schon ganze Ozeane durchschwimmen haben. Zur Eiablage kehren sie aber immer wieder zielsicher zu dem Strand zurück, an dem sie selbst geschlüpft sind. 
 
Wer einmal mit einer Meeresschildkröte hautnah im Kontakt war, mit ihr gemütlich und Seite an Seite am farbigen Korallenriff entlang tauchte und ihr zusah, wie sie Seegras, Algen, Tang oder Quallen mit ihrem harten schnabelartigen Maul aufnimmt, wird meine Vorliebe für diese wundervollen Tiere verstehen.

Nachdem ich auf Bali und den Malediven ausgiebig mit Schildkröten tauchte, erfuhr ich aber auch, dass alle sieben noch existierenden Arten der Meeresschildkröten vom Aussterben bedroht sind. Sie werden brutal bei lebendigem Leib aus ihrem Schildpattpanzern herausgeschnitten um das Fleisch an asiatische „Feinschmecker“-Märkte zu liefern und um aus den Panzern Touristen-Schnickschnack wie Kämme, Schmuck oder Gürtelschnallen zu fertigen.
 
Ich beschloss mich für den Erhalt dieser ohnehin schon stark dezimierten Art einzusetzen und mit zu kämpfen um die endgültige Ausrottung einer der ältesten Tierarten der Erde zu verhindern.

Deshalb werde ich mich ab sofort sehr eng mit dem Tauchportal Taucher.Net (www.taucher.net) zusammenarbeiten und als Mitglied der Redaktion des Online-Tauchmagazins DiveInside (www.diveinside.de) mit Europas Tauchern und Taucherinnen für den Erhalt  der Meeresschildkröten kämpfen.
Ich werde gelegentliche Artikel in DiveInside veröffentlichen, die ihr dann auch hier auf meiner website lesen könnt.